DISTRANEURIN Kapseln

DISTRANEURIN Kapseln
Art.Nr.:
01250408
Packungsinhalt:
100 St Weichkapseln
Abgabehinweis:
Rezeptpflichtig
Produkt von:
Reimport:
nein
Verfügbarkeit:
5

Rezeptpflichtiger Artikel


Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt vor allem beruhigend und krampflösend, indem er die Wirkung von körpereigenen, entspannend wirkenden Substanzen verstärkt.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkohol, auch in Speisen, Mischgetränken oder Medikamenten, muss unter allen Umständen während der Behandlung mit dem Medikament und eventuell bis zu 2 Wochen danach vermieden werden. Es kann zu lebensbedrohlichen Situationen, wie Atemnot und Blutdruckabfall, kommen.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schlafapnoe-Syndrom (kurzzeitiger Atemstillstand während des Schlafes)
- Störungen des Atemzentrums im Gehirn
- Arzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Alkoholmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt

Bei Entzugserscheinungen, Prädelir (Verwirrtheit, in der Anfangsphase), Delirium tremens (Verwirrtheit mit Zittern und Krämpfen): Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schlafapnoe-Syndrom (kurzzeitiger Atemstillstand während des Schlafes)
- Störungen des Atemzentrums im Gehirn

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Atemschwäche, wie:
 - Asthma bronchiale
- Akute Atemwegserkrankungen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
 - Übelkeit
 - Erbrechen
 - Durchfälle
 - Magenschmerzen
 - Sodbrennen
- Vermehrter Speichelfluss
- Kopfschmerzen
- Benommenheit, vor allem am nächsten Tag
- Müdigkeit
- Missempfindungen, wie:
 - Taubheitsgefühl
 - Kribbeln
- Bindehautentzündung
- Reizerscheinungen im Hals und im Rachen
- Reizerscheinungen in der Nase
- Schnupfen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
 - Juckreiz
 - Hautausschlag
 - Nesselausschlag
- Herzklopfen
- Hustenreiz
- Zunahme des Bronchialschleims

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendungsgebiete
- Entzugserscheinungen
- Prädelir (Verwirrtheit, in der Anfangsphase)
- Delirium tremens (Verwirrtheit mit Zittern und Krämpfen)vor allem während eines Alkoholentzugs
- Delirium (Verwirrtheit) bei Psychosen aufgrund von Hirnschäden
- Erregung bei Psychosen aufgrund von Hirnschäden
- Unruhe bei Psychosen aufgrund von Hirnschäden
- Schlafstörungen
Das Arzneimittel sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Schlafstörung schwerwiegend und durch andere Maßnahmen, wie durch Beseitigung der Ursache kurzfristig nicht zu beheben ist.


Was ist das? - Definition
Beschwerden, welche nach Absetzen regelmäßig eingenommener berauschender Substanzen auftreten können.



Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Werden über einen längeren Zeitraum regelmäßig Drogen oder drogenähnliche Substanzen eingenommen, so greifen sie in unseren Stoffwechsel ein. Werden sie abgesetzt reagiert der Körper daher mit Entzugserscheinungen.
Die wichtigsten Substanzen, bei deren Absetzen Symptome auftreten sind: Alkohol, Nikotin, Betäubungsmittel (z.B. Morphin, Heroin, Codein) und Medikamente (besonders Beruhigungsmittel, Psychopharmaka).


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Die Schwere der Symptome und deren Dauer hängen von der Art der eingenommenen Substanz und von der Einnahmedauer ab. Fast immer kommt es zu körperlichen und psychischen Symptomen:
Zu den körperlichen Entzugssymptomen zählen beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Zittern, Schweißausbrüche oder Frieren, Herzrasen, hoher Blutdruck und Gliederschmerzen.
Von psychischen Beschwerden spricht man bei Schlafstörungen, innerer Unruhe, Aggression, Halluzinationen, Bewusstseinsstörungen oder epileptischen Anfällen.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Die Entzugsbeschwerden können sehr ausgeprägt sein, unter Umständen sogar lebensbedrohliches Ausmaß annehmen. Deshalb sollte ein Entzug immer unter ärztlicher Aufsicht oder in Spezialkliniken durchgeführt werden. Um einen dauerhaften Entzug zu erreichen ist nach Abklingen der Symptome eine weitere Betreuung in Form von Selbsthilfegruppen oder Psychotherapie dringend erforderlich.


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Bei vielen psychischen Erkrankungen treten ähnliche Symptome wie im Entzug auf. Doch im Gegensatz zum Entzug zeigen sich die Symptome unabhängig vom Absetzen berauschender Substanzen.


Verhaltenstipps
Besteht der Wunsch, einen Alkohol-, Drogen-, oder Nikotinentzug vorzunehmen, sollte man sich vorher mit seinem Arzt besprechen.


Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage - W.F. Haupt et al., Neurologie und Psychiatrie für Pflegeberufe, Thieme, (2009), 10. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Akute psychische Störung aufgrund einer organischen Ursache.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - delirantes Syndrom
 - organisches Psychosyndrom mit Bewusstseinsstörung


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Als Psychose bezeichnet man psychische Störungen, die mit einem meist vorübergehenden Realitätsverlust und Wahrnehmungsstörungen einhergehen. Bei einem Delir handelt es sich um eine so genannte exogene Psychose, denn ihr liegt eine organische Störung zugrunde. Meist handelt es sich um Veränderungen im Gehirn.
Delirante Syndrome können beispielsweise im Rahmen einer Demenz, einer schweren Infektion, im Rahmen eines Schlaganfalles, bei Stoffwechselstörungen wie Entgleisungen beim Diabetes mellitus oder kurzfristig nach größeren Operationen auftreten. Aber auch beim Entzug berauschender Substanzen kann es zu diesen Symptomen kommen. Am bekanntesten ist das Alkoholentzugsdelir.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Typisch ist eine meist plötzlich einsetzende Bewusstseinsstörung. Äußert sich diese in einem veränderten Wachheitsgrad, fallen die Betroffenen durch vermehrte Schläfrigkeit, schlechte Erweckbarkeit oder gar tiefe Bewusstlosigkeit auf.
Doch auch Aufmerksamkeitsstörungen, z.B. die Unfähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren, oder unruhiges Verhalten sind typisch.
In schweren Fällen kommen Halluzinationen, Wahnvorstellungen, innere Unruhe oder Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus hinzu.
Die Betroffenen sind desorientiert, sie können keine zutreffenden Aussagen bezüglich der Zeit, des Ortes oder ihrer eigenen Person machen. Das Denken und daher auch das Sprechen sind unlogisch und konfus.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Lässt sich die Ursache des Delirs behandeln, z.B. eine Unterzuckerung, so verschwinden die Symptome rasch. Nicht selten aber ist eine vorübergehende oder dauerhafte Betreuung nötig. Ein Delir kann sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen - besonders gefährlich ist das Alkoholentzugsdelir.


Verhaltenstipps
 - Personen, welche ohne erkennbare Ursache ein völlig verändertes Verhalten zeigen, sollten dem Arzt vorgestellt werden
 - Ein Alkoholentzug sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen um ein Entzugsdelir zu verhindern.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Akute psychische Störung aufgrund einer organischen Ursache.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - delirantes Syndrom
 - organisches Psychosyndrom mit Bewusstseinsstörung


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Als Psychose bezeichnet man psychische Störungen, die mit einem meist vorübergehenden Realitätsverlust und Wahrnehmungsstörungen einhergehen. Bei einem Delir handelt es sich um eine so genannte exogene Psychose, denn ihr liegt eine organische Störung zugrunde. Meist handelt es sich um Veränderungen im Gehirn.
Delirante Syndrome können beispielsweise im Rahmen einer Demenz, einer schweren Infektion, im Rahmen eines Schlaganfalles, bei Stoffwechselstörungen wie Entgleisungen beim Diabetes mellitus oder kurzfristig nach größeren Operationen auftreten. Aber auch beim Entzug berauschender Substanzen kann es zu diesen Symptomen kommen. Am bekanntesten ist das Alkoholentzugsdelir.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Typisch ist eine meist plötzlich einsetzende Bewusstseinsstörung. Äußert sich diese in einem veränderten Wachheitsgrad, fallen die Betroffenen durch vermehrte Schläfrigkeit, schlechte Erweckbarkeit oder gar tiefe Bewusstlosigkeit auf.
Doch auch Aufmerksamkeitsstörungen, z.B. die Unfähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren, oder unruhiges Verhalten sind typisch.
In schweren Fällen kommen Halluzinationen, Wahnvorstellungen, innere Unruhe oder Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus hinzu.
Die Betroffenen sind desorientiert, sie können keine zutreffenden Aussagen bezüglich der Zeit, des Ortes oder ihrer eigenen Person machen. Das Denken und daher auch das Sprechen sind unlogisch und konfus.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Lässt sich die Ursache des Delirs behandeln, z.B. eine Unterzuckerung, so verschwinden die Symptome rasch. Nicht selten aber ist eine vorübergehende oder dauerhafte Betreuung nötig. Ein Delir kann sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen - besonders gefährlich ist das Alkoholentzugsdelir.


Verhaltenstipps
 - Personen, welche ohne erkennbare Ursache ein völlig verändertes Verhalten zeigen, sollten dem Arzt vorgestellt werden
 - Ein Alkoholentzug sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen um ein Entzugsdelir zu verhindern.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Akute psychische Störung aufgrund einer organischen Ursache.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - delirantes Syndrom
 - organisches Psychosyndrom mit Bewusstseinsstörung


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Als Psychose bezeichnet man psychische Störungen, die mit einem meist vorübergehenden Realitätsverlust und Wahrnehmungsstörungen einhergehen. Bei einem Delir handelt es sich um eine so genannte exogene Psychose, denn ihr liegt eine organische Störung zugrunde. Meist handelt es sich um Veränderungen im Gehirn.
Delirante Syndrome können beispielsweise im Rahmen einer Demenz, einer schweren Infektion, im Rahmen eines Schlaganfalles, bei Stoffwechselstörungen wie Entgleisungen beim Diabetes mellitus oder kurzfristig nach größeren Operationen auftreten. Aber auch beim Entzug berauschender Substanzen kann es zu diesen Symptomen kommen. Am bekanntesten ist das Alkoholentzugsdelir.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Typisch ist eine meist plötzlich einsetzende Bewusstseinsstörung. Äußert sich diese in einem veränderten Wachheitsgrad, fallen die Betroffenen durch vermehrte Schläfrigkeit, schlechte Erweckbarkeit oder gar tiefe Bewusstlosigkeit auf.
Doch auch Aufmerksamkeitsstörungen, z.B. die Unfähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren, oder unruhiges Verhalten sind typisch.
In schweren Fällen kommen Halluzinationen, Wahnvorstellungen, innere Unruhe oder Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus hinzu.
Die Betroffenen sind desorientiert, sie können keine zutreffenden Aussagen bezüglich der Zeit, des Ortes oder ihrer eigenen Person machen. Das Denken und daher auch das Sprechen sind unlogisch und konfus.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Lässt sich die Ursache des Delirs behandeln, z.B. eine Unterzuckerung, so verschwinden die Symptome rasch. Nicht selten aber ist eine vorübergehende oder dauerhafte Betreuung nötig. Ein Delir kann sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen - besonders gefährlich ist das Alkoholentzugsdelir.


Verhaltenstipps
 - Personen, welche ohne erkennbare Ursache ein völlig verändertes Verhalten zeigen, sollten dem Arzt vorgestellt werden
 - Ein Alkoholentzug sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen um ein Entzugsdelir zu verhindern.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Ziellose Antriebssteigerung, die sich in inneren und äußeren Unruhezuständen äußert.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - psychomotorische Erregung


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Unruhe und Erregungszustände sind ein häufiges Symptom vieler psychischer Erkrankungen.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Diese Antriebsstörungen können in unterschiedlicher Ausprägung auftreten. Wir alle kennen Zeiten innerer Unruhe. Sorgen, Ängste oder schwierig zu meisternde Situationen lassen uns nicht schlafen, führen zu Konzentrationsstörungen und innerer Anspannung. Bei vielen psychischen Erkrankungen kommt es ohne erkennbaren Grund zu diesen Unruhezuständen. Die Betroffenen empfinden diese oft als sehr qualvoll, können sich aber nicht dagegen wehren.
Erregungszustände sind oft mit einer Antriebssteigerung verbunden. Viele Psychosen gehen mit Erregungszuständen einher. Im akuten Schub einer Manie sind die Betroffenen voller Ideen, versuchen alles umzusetzen, bringen nichts zu Ende, sie sind ständig in Aktion und durch nichts zu bremsen.
Bei der katatonen Schizophrenie sind Zustände der Erstarrung, aber auch der totalen Erregung und motorischen Unruhe typisch.
Nicht selten besteht im Rahmen einer Demenz eine gewisse "Weglauftendenz": die Erkrankten verlassen das Haus und finden nicht mehr zurück.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Um sich selbst und andere zu schützen kann eine medikamentöse Behandlung oder die Unterbringung in einer Klinik nötig sein.


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Bei einer "Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung" (ADHS) im Kindesalter fallen die Kinder durch erhebliche motorische Unruhe auf. Sie können sich nur kurze Zeit konzentrieren und haben einen teils erheblichen Bewegungsdrang.


Verhaltenstipps
 - Treten ohne erkennbaren oder nachvollziehbaren Grund Unruhe- und Erregungszustände auf, sollte ein Arzt zu Rat gezogen werden.


Bearbeitungsstand: 30.07.2012

Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Ziellose Antriebssteigerung, die sich in inneren und äußeren Unruhezuständen äußert.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - psychomotorische Erregung


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Unruhe und Erregungszustände sind ein häufiges Symptom vieler psychischer Erkrankungen.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Diese Antriebsstörungen können in unterschiedlicher Ausprägung auftreten. Wir alle kennen Zeiten innerer Unruhe. Sorgen, Ängste oder schwierig zu meisternde Situationen lassen uns nicht schlafen, führen zu Konzentrationsstörungen und innerer Anspannung. Bei vielen psychischen Erkrankungen kommt es ohne erkennbaren Grund zu diesen Unruhezuständen. Die Betroffenen empfinden diese oft als sehr qualvoll, können sich aber nicht dagegen wehren.
Erregungszustände sind oft mit einer Antriebssteigerung verbunden. Viele Psychosen gehen mit Erregungszuständen einher. Im akuten Schub einer Manie sind die Betroffenen voller Ideen, versuchen alles umzusetzen, bringen nichts zu Ende, sie sind ständig in Aktion und durch nichts zu bremsen.
Bei der katatonen Schizophrenie sind Zustände der Erstarrung, aber auch der totalen Erregung und motorischen Unruhe typisch.
Nicht selten besteht im Rahmen einer Demenz eine gewisse "Weglauftendenz": die Erkrankten verlassen das Haus und finden nicht mehr zurück.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Um sich selbst und andere zu schützen kann eine medikamentöse Behandlung oder die Unterbringung in einer Klinik nötig sein.


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Bei einer "Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung" (ADHS) im Kindesalter fallen die Kinder durch erhebliche motorische Unruhe auf. Sie können sich nur kurze Zeit konzentrieren und haben einen teils erheblichen Bewegungsdrang.


Verhaltenstipps
 - Treten ohne erkennbaren oder nachvollziehbaren Grund Unruhe- und Erregungszustände auf, sollte ein Arzt zu Rat gezogen werden.


Bearbeitungsstand: 30.07.2012

Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Von Schlafstörungen spricht man, wenn der Schlafrhythmus in irgendeiner Form gestört ist. Im Wesentlichen wird unterschieden, ob jemand nicht einschlafen oder durchschlafen kann.



Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Unser Schlaf setzt sich aus verschiedenen Abschnitten zusammen. Es wechseln sich Tiefschlafphasen ("ich schlafe wie ein Stein") mit Phasen des Leichtschlafes ab, in denen wir meist träumen. Zwischen diesen Phasen kann es durchaus kurze Abschnitte geben, in denen jemand wach ist, ohne dass der Schlaf gestört ist. Entscheidend für einen erholsamen Schlaf ist nicht unbedingt die Dauer, sondern der regelmäßige Wechsel dieser Schlafphasen. Die Schlafdauer, die der Mensch zur Erholung benötigt, ist altersabhängig. Während ein Säugling täglich 18-20 Sunden Schlaf braucht, reichen einem Erwachsenen in der Regel sechs bis acht Stunden, Ältere schlafen nachts oft sogar nur sechs Stunden.
Ist der Schlaf gestört, kann das vielerlei Gründe haben. Dazu gehören:
 - Falsche Lebensgewohnheiten, wie:
  - schwere Mahlzeit am Abend
  - anregende Getränke wie Kaffee oder Tee am Nachmittag oder Abend
  - zu wenig körperliche Belastung, vor allem am späten Nachmittag oder abends
  - zu frühe Schlafenszeit, vielleicht sogar noch ohne Müdigkeit zu verspüren
 - Psychische Ursachen (der häufigste Grund für eine Schlafstörung). Dazu zählen:
  - belastende Lebenssituationen, Sorgen oder Stress
  - psychische Erkrankungen wie Depressionen, Sucht, Verwirrtheit oder Demenz
 - Organische Erkrankungen, wie:
   - Herzschwäche (Herzinsuffizienz): Die Betroffenen müssen nachts oft aufstehen um Wasser zu lassen.
  - Chronische Lungenerkrankungen: Nächtliches Husten oder gar Atemnot wirken störend auf den Schlaf.
  - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit): Blutzuckerwschwankungen in der Nacht führen zu unruhigem Schlaf.
  - Schilddrüsenüberfunktion: Nächtliches Herzrasen kann einen "um den Schlaf bringen"
  - Chronische Schmerzen

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Jeder schläft ab und zu schlecht, was nichts Beunruhigendes ist und auch nicht gleich ein Grund für den Griff zu einem Schlafmittel sein sollte. Um eine chronische Schlafstörung handelt es sich erst, wenn die Störungen über einen Zeitraum von 4 Wochen mindestens 3mal pro Woche auftreten. Ist dies der Fall, sollte man sich von einem Arzt über Behandlungsmöglichkeiten beraten lassen. Besonders ältere Menschen klagen häufig über Schlafstörungen, 30-40 Prozent der über 65jährigen sind betroffen.
Unterschieden wird zwischen Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Von einer Einschlafstörung spricht man, wenn die Einschlafzeit länger als 30 Minuten dauert. Beträgt die Zeit, in der man nachts wach ist mehr als 30 Minuten, wird dies als Durchschlafstörung bezeichnet.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Chronische Schlafstörungen machen krank. Folgende Symptome können auftreten:
  - Konzentrationsschwäche
  - chronische Müdigkeit
  - vermindertes Reaktionsvermögen (z.B. beim Autofahren)
  - Ungeduld und Reizbarkeit
  - Nervosität
  - Zerschlagenheit, d.h. man fühlt sich nicht leistungsfähig
  - Persönlichkeitsstörungen (in extremen Fällen)
  - Abnahme der Kreativität und Leistungsfähigkeit

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Eine häufige Ursache für chronische Müdigkeit am Tage ist das so genannte Schlafapnoesyndrom. Hier kommt es beim Schlafen immer wieder zu Atempausen, die länger als 10 Sekunden andauern. Die Atempausen werden meist durch sehr lautes Schnarchen beendet. Die Betroffenen schlafen schlecht, wachen immer wieder auf und finden keine Erholung im Schlaf. Das Schlafapnoesyndrom ist gefährlich, denn während der Atempausen sinkt der Sauerstoffspiegel im Blut. Langfristig können dadurch Herzkreislauferkrankungen begünstigt werden.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Sorgen Sie für eine gute Schlafumgebung: eine ruhige, nicht zu helle Schlafstätte mit einer Ihnen in der Härte angenehmen Matratze ist wichtig.
 - Nehmen Sie abends keine schwere Mahlzeit und keine anregenden Getränke zu sich. Alkohol sollten Sie nur in Maßen genießen, besser wären Kräutertees oder ein Glas warme Milch.
 - Ausreichende Bewegung am Tage fördert das Schlafbedürfnis.
 - Wichtig ist das Einhalten fester Schlaf- und Aufstehzeiten.
 - Kalte Füße sind "Schlafkiller", warme Bettsocken zum Beispiel helfen beim Einschlafen.
 - Wenn Sie nachts aufwachen, sollten Sie sich beschäftigen, zum Beispiel lesen, bis Sie wieder müde werden. Sich über den unterbrochenen Schlaf aufzuregen bringt nichts und hält Sie nur noch mehr davon ab, wieder einzuschlafen.
 - Entspannungsübungen helfen, Abstand vom Alltag zu bekommen.
 - Chronische Anspannung, Sorgen oder Stress können Sie bis in den Schlaf verfolgen. Versuchen Sie eine Lösung der Probleme zu finden, in schwierigen Fällen auch mit professioneller Hilfe.
 - Wer mittags lange schläft, ist abends natürlich nicht müde. Deshalb sollte man den Mittagsschlaf streichen, oder auf eine kurze Zeitspanne begrenzen.

Bearbeitungsstand: 27.07.2012

Quellenangaben:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. Allgemeine Dosierungsempfehlung: Prädelir, Delirium tremens und Entzugserscheinungen - Zur Akutbehandlung - einmalige Gabe: Prädelir, Delirium tremens und Entzugserscheinungen: Innerhalb von 30-60 Minuten darf nur bei Wiederauftreten der Symptome eine 2. Dosis von 2 Kapseln gegeben werden. Prädelir, Delirium tremens und Entzugserscheinungen: Höchstdosis: Eine Dosis von 8 Kapseln in einem Zeitraum von 2 Stunden sollte nicht überschritten werden. Delirium (Verwirrtheit), Erregung und Unruhe bei Psychosen aufgrund von Hirnschäden: Schlafstörungen: Schlafstörungen: Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 4 Kapseln pro Tag erhöht werden.
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Erwachsene2-4 Kapseln2-4 Kapselnbei Auftreten von Beschwerden
Erwachsene1-2 Kapseln3-mal täglichmorgens, mittags und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Erwachsene2 Kapseln1-mal täglichvor dem Schlafengehen (unmittelbar davor)
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Atemstörungen, niedrigem Blutdruck bis hin zu komatösen Zuständen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Kapsel.

Wirkstoffstoff 192 mg Clomethiazol
Hilfstoff + Triglyceride, mittelkettige
Hilfstoff + Gelatine
Hilfstoff + Glycerol 85%
Hilfstoff + Sorbitol-D-Mannitol-Oligosaccharide (31:3:66)
entspricht + Mannitol
entspricht 7 mg Sorbitol
entspricht + Stärke-Hydrolysat, hydriert
Hilfstoff + Eisen(III)-oxid
Hilfstoff + Titandioxid
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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