TEBONIN 120 mg bei Ohrgeraeuschen Filmtabletten

Art.Nr.:
04369251
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120 St Filmtabletten
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Rezeptfrei
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Dr.Willmar Schwabe GmbH & Co.KG
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Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Ginkgo und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:

 - Aussehen: stattlicher, zweihäusiger Baum mit charakteristisch fächerförmigen, parallelnervigen Blättern, die im Herbst goldgelb leuchten; die weiblichen Zapfen riechen unangenehm nach Buttersäure
 - Vorkommen: China, Japan, Korea
 - Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Ginkgolide, Bilobalid, Flavonoide
 - Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: hauptsächlich Extrakte der getrockneten Blätter
Extrakte von Ginkgo verbessern die Fließeigenschaft des Blutes und fördern die Gehirndurchblutung.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Erhöhte Blutungsneigung
- Epilepsie

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendwendungsgebiete
- Tinnitus (Ohrgeräusche), zur unterstützenden Behandlung
Vor der Behandlung mit diesem Arzneimittel sollte eine Untersuchung durch Ihren Arzt erfolgen.
Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie plötzliche Schwerhörigkeit oder Hörverlust auftreten.


Was ist das? - Definition
Tinnitus ist das Hören von Geräuschen ohne erkennbare Schallquelle. Am häufigsten kommt es zum plötzlich auftretenden, akuten Tinnitus als Begleitsymptom eines Hörsturzes. Chronischer Tinnitus mit ständigem oder wiederkehrendem Ohrgeräusch ist eine große Belastung für die Betroffenen.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
Ohrgeräusche

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Die Ursachen für Tinnitus sind vielfältig.
Im Einzelnen konnte noch nicht erforscht werden, wie die Geräusche entstehen. Vermutlich handelt es sich um eine Fehlfunktion der Haarzellen, die im Innenohr für die Umwandlung des Schalls in elektrische Impulse verantwortlich sind. Bei Tinnitus geben einzelne Haarzellen vermutlichen elektrische Impulse an das Gehirn weiter, obwohl keine Schallquelle vorhanden ist.
Beim sehr seltenen objektiven Tinnitus können auch andere Menschen das Ohrgeräusch des Betroffenen wahrnehmen. Die Geräusche ähneln dem Herzschlag, Ursache sind meistens Gefäßkrankheiten oder die Fehlfunktion eines Muskels, der das Trommelfell spannt.

Was kann dahinter stecken? - Mögliche Krankheitsbilder
Häufige Ursachen für Tinnitus sind:
 - Hörsturz mit plötzlichem Verlust des Hörens auf einem oder beiden Ohren
 - Verschluss des Gehörgangs durch Ohrenschmalz oder Fremdkörper
 - Entzündungen des Ohrs oder Erkältungen mit Tubenverschluss
 - Verletzung des Trommelfells, Knalltrauma oder ein Schädel-Hirn-Trauma
 - Verknöcherung des Innenohrs (Otosklerose) oder Tumore im Ohrbereich
 - Schwerhörigkeit im Alter
 - Morbus Menie23re
 - Blutdruckschwankungen
 - psychosomatische oder psychiatrische Erkrankungen

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
Mit Medikamenten können die Ohrgeräusche manchmal verringert oder sogar beendet werden.
Bei chronischem Tinnitus können mit speziellen Vorrichtungen, die Hörgeräten ähneln, die Ohrgeräusche überdeckt werden.
Gerade bei hohem Leidensdruck und großer Belastung bei chronischen Tinnitusformen können Selbsthilfegruppen, Gesprächs- und Psychotherapie bei der Bewältigung helfen.

Bearbeitungsstand: 25.07.2012

Quellenangabe:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Erwachsene1 Tablette1-2 mal täglichmorgens, evtl. auch abends, unabhängig von der Mahlzeit
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Bei der Einnahme sollten Sie aufrecht stehen oder sitzen.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 6 Monate anwenden. Allgemeine Behandlungsdauer: mindestens 12 Wochen.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und allergischen Hautreaktionen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette.

Wirkstoffstoff 120 mg Ginkgoblätter-Trockenextrakt, extrahiert mit Aceton-Wasser (35-67:1)
entspricht 29,4 mg Ginkgo-Flavonglycoside
entspricht 6,0-8,4 mg Terpenlactone
entspricht 3,36-4,08 mg Ginkgolid A-Ginkgolid B-Ginkgolid C (x:y:z)
entspricht 3,12-3,84 mg Bilobalid
entspricht ho25chstens 0,6 Mikrogramm Ginkgolsäuren
Hilfstoff + Croscarmellose natrium
Hilfstoff + Siliciumdioxid, hochdisperses
Hilfstoff + Hypromellose
Hilfstoff + Lactose-1-Wasser
Hilfstoff + Macrogol 1500
Hilfstoff + Magnesium stearat
Hilfstoff + Maisstärke
Hilfstoff + Cellulose, mikrokristalline
Hilfstoff + Dimeticon-Siliciumdioxid-a63-hydro-w63-octadecyloxypoly(oxyethylen)-5-Sorbinsäure-Wasser
Hilfstoff + Talkum
Hilfstoff + Titandioxid
Hilfstoff + Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
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Kundenrezensionen

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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